Stromstärke richtig wählen – nach Material, Dicke & Verfahren
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MIG/MAG-Schweißgeräte gehören zu den beliebtesten Schweißverfahren für Stahl, Edelstahl und Aluminium. Sie ermöglichen hohe Schweißgeschwindigkeiten, saubere Schweißnähte und eignen sich hervorragend für Werkstätten, Metallbau sowie industrielle Anwendungen. Unsere Geräte bieten eine zuverlässige Drahtförderung, präzise Einstellmöglichkeiten und eine hohe Einschaltdauer für effizientes Arbeiten.
Wenn höchste Präzision gefragt ist, sind WIG-Schweißgeräte die erste Wahl. Sie eignen sich besonders für dünne Materialien sowie anspruchsvolle Schweißarbeiten an Edelstahl, Aluminium und anderen Metallen. Mit einer stabilen Lichtbogenführung und fein einstellbaren Parametern ermöglichen unsere WIG-Schweißgeräte besonders saubere und hochwertige Schweißnähte.
E-Hand-Schweißgeräte sind besonders robust, flexibel und ideal für den Einsatz auf Baustellen, in der Landwirtschaft oder bei Reparaturarbeiten. Sie überzeugen durch ihre einfache Handhabung und funktionieren auch unter schwierigen Einsatzbedingungen zuverlässig. Dank ihrer kompakten Bauweise lassen sie sich bequem transportieren und vielseitig einsetzen.
Laserschweißgeräte stehen für modernste Schweißtechnik mit höchster Präzision und Geschwindigkeit. Sie ermöglichen nahezu verzugsfreie Schweißverbindungen und eignen sich hervorragend für hochwertige Metallbearbeitung. Durch die geringe Wärmeeinbringung entstehen saubere Schweißnähte bei gleichzeitig hoher Produktivität – ideal für professionelle Anwendungen und anspruchsvolle Fertigungsprozesse.
Beide gehören zum Metall-Schutzgasschweißen. MIG nutzt ein inertes (reaktionsträges) Gas wie Argon und eignet sich vor allem für Aluminium und Nichteisenmetalle. MAG nutzt ein aktives Gas oder Gasgemisch (z. B. CO₂ oder Argon-CO₂) und ist der Standard für un- und niedriglegierte Stähle.
Für die meisten Einsteiger ist MIG/MAG ideal, weil der Draht automatisch zugeführt wird und sich das Verfahren vergleichsweise schnell erlernen lässt. E-Hand ist ebenfalls einsteigerfreundlich und mobil, während WIG mehr Übung erfordert.
Für un- und niedriglegierten Stahl ist ein Argon-CO₂-Mischgas (häufig rund 80 % Argon / 20 % CO₂) der bewährte Allrounder: stabiler Lichtbogen, wenig Spritzer und guter Einbrand.
Für Aluminium verwendest du reines Argon. Bei dicken Aluminium- oder Kupferteilen kann ein Argon-Helium-Gemisch sinnvoll sein, weil der heißere Lichtbogen tiefer einbrennt und schnelleres Arbeiten erlaubt.
Das Gas beeinflusst Einbrand, Spritzerbildung, Lichtbogenstabilität und Geschwindigkeit. Höhere CO₂-, Helium- oder Sauerstoffanteile vertiefen den Einbrand; argonreiche Gemische schweißen sauberer und spritzerärmer. Auch die richtige Durchflussmenge ist entscheidend für porenfreie Nähte.
Die ED gibt an, wie lange ein Gerät bei einer bestimmten Stromstärke ununterbrochen arbeiten kann, bevor es eine Abkühlpause braucht – gemessen über einen 10-Minuten-Zyklus. 60 % ED bei 150 A bedeutet 6 Minuten Schweißen, dann 4 Minuten Pause.
Als grobe Faustregel gelten bei Stahl rund 30–40 A pro Millimeter Materialdicke. Wähle ein Gerät mit ausreichend Reserve über diesem Wert.
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