Kategorie: MIG/MAG Schweißgeräte kaufen - Schutzgasschweißgeräte für Werkstatt und Industrie

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MIG/MAG Schweißgeräte kaufen – Schutzgasschweißgeräte für Werkstatt und Industrie

Das MIG/MAG-Schweißen ist das Arbeitspferd im Metallbau: schnell, gut automatisierbar und für Blechdicken vom Karosserieblech bis zum Baustahlträger geeignet. Wir führen Geräte von EWM, Fronius, Migatronic, Jasic und Megmeet – vom kompakten Einphasen-Gerät für die Hobbywerkstatt bis zur wassergekühlten Industrieanlage mit Puls und getrenntem Drahtvorschubkoffer. Alle Geräte kommen aus unserem eigenen Lager in der Nähe von Bremen. Du bekommst also nicht nur einen Preis, sondern jemanden am Telefon, der selbst schweißt und weiß, welches Gerät zu deiner Anwendung passt. Wenn du unsicher bist, ruf durch – das ist schneller als drei Datenblätter zu vergleichen.

MIG oder MAG – was ist der Unterschied?

Der Unterschied liegt im Schutzgas, nicht im Gerät. Beim MAG-Schweißen (Metall-Aktivgas) arbeitest du mit aktivem Gas – meist Mischgas M21 (82 % Argon / 18 % CO₂) oder reines CO₂ – für unlegierte und niedriglegierte Stähle. Beim MIG-Schweißen (Metall-Inertgas) kommt inertes Gas zum Einsatz, in der Regel reines Argon oder Argon-Helium-Gemische, für Aluminium und andere Nichteisenmetalle. Dasselbe Gerät kann beides, sofern Drahtvorschub und Brenner passen.

Welche Leistung brauchst du?

Die entscheidende Größe ist nicht die maximale Stromstärke, sondern die Einschaltdauer (ED) bei deinem Arbeitsstrom. Die ED wird nach EN 60974-1 über einen 10-Minuten-Zyklus bei 40 °C angegeben: 60 % ED bei 200 A heißt sechs Minuten schweißen, vier Minuten abkühlen. Für Reparaturarbeiten und Hobby reicht ein Gerät mit 150–200 A. Wer täglich Konstruktionen ab 8 mm schweißt, sollte ab 300 A und Richtung 100 % ED bei Arbeitsstrom denken – und dann über Flüssigkühlung nachdenken, weil luftgekühlte Brenner dort thermisch am Ende sind.

Einphasig oder Drehstrom?

Geräte mit 230 V / 16 A sind flexibel und laufen an jeder Steckdose, sind aber leistungsbegrenzt. Ab etwa 250 A Dauerlast brauchst du 400 V Drehstrom. Achte bei mobilem Einsatz auf PFC (Power Factor Correction): Solche Geräte kommen mit langen Verlängerungen und schwankender Netzqualität deutlich besser zurecht – ein echter Vorteil auf der Baustelle und am Generator.

Puls, Synergie, Kennlinien

Moderne Inverter bringen Synergiekennlinien mit: Du wählst Werkstoff, Drahtdurchmesser und Gas, das Gerät setzt Spannung und Drahtvorschub passend zueinander. Das verkürzt die Einarbeitung erheblich.

Impulslichtbogen lohnt sich vor allem bei Aluminium, Edelstahl und bei Zwangslagen: weniger Spritzer, kontrollierter Werkstoffübergang, sauberere Nähte.

FAQ

Welches MIG/MAG-Gerät ist für Anfänger geeignet?

Ein Inverter mit Synergiekennlinien im Bereich 150–200 A, 230 V, mit 0,8-mm-Draht und Mischgas M21. Damit deckst du Blechdicken von etwa 1 bis 6 mm ab und musst nicht drei Parameter gleichzeitig lernen.

Brauche ich ein wassergekühltes Gerät?

Nur wenn du dauerhaft über etwa 250–300 A arbeitest oder lange Nähte ohne Pause fährst. Darunter ist Luftkühlung wartungsärmer, leichter und günstiger.

Kann ich mit einem MAG-Gerät auch Aluminium schweißen?

Ja, aber du brauchst Argon als Schutzgas, eine passende Drahtführung (Kunststoff- oder Graphitseele statt Stahlspirale), Aluminium-Drahtrollen und idealerweise Puls. Ein Spool-Gun oder Push-Pull-Brenner erleichtert die Sache erheblich.

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