Schweißfehler erkennen und vermeiden beim MIG/MAG-Schweißen
Fast jeder Schweißfehler hat eine einzige Ursache, aber vier Kandidaten. Dieser Beitrag geht die typischen Fehlerbilder beim MIG/MAG-Schw...
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Das MIG/MAG-Schweißen ist das Arbeitspferd im Metallbau: schnell, gut automatisierbar und für Blechdicken vom Karosserieblech bis zum Baustahlträger geeignet. Wir führen Geräte von EWM, Fronius, Migatronic, Jasic und Megmeet – vom kompakten Einphasen-Gerät für die Hobbywerkstatt bis zur wassergekühlten Industrieanlage mit Puls und getrenntem Drahtvorschubkoffer. Alle Geräte kommen aus unserem eigenen Lager in der Nähe von Bremen. Du bekommst nicht nur einen guten Preis, sondern auch kompetente Beratung von Schweißern aus der Praxis.
Der Unterschied liegt im Schutzgas, nicht im Gerät. Beim MAG-Schweißen (Metall-Aktivgas) arbeitest du mit aktivem Gas, meist Mischgas M21 oder CO₂, für unlegierte und niedriglegierte Stähle. Beim MIG-Schweißen (Metall-Inertgas) kommt inertes Gas wie Argon oder Argon-Helium zum Einsatz und eignet sich besonders für Aluminium und andere Nichteisenmetalle.
Entscheidend ist nicht die maximale Stromstärke, sondern die Einschaltdauer (ED) bei deinem Arbeitsstrom. Für Reparaturen und Hobbyanwendungen reichen meist 150 bis 200 A. Wer täglich größere Konstruktionen schweißt, sollte Geräte ab 300 A mit hoher Einschaltdauer und gegebenenfalls Wasserkühlung in Betracht ziehen.
230-V-Geräte sind flexibel und nahezu überall einsetzbar. Für höhere Dauerleistungen ab etwa 250 A empfiehlt sich ein 400-V-Drehstromanschluss. Bei mobilen Einsätzen bietet ein Gerät mit PFC-Technologie Vorteile bei langen Verlängerungskabeln und schwankender Stromversorgung.
Moderne Schweißgeräte verfügen über Synergieprogramme. Nach Auswahl von Werkstoff, Drahtdurchmesser und Gas stellt das Gerät die wichtigsten Parameter automatisch ein. Impulsfunktionen sorgen insbesondere bei Aluminium und Edelstahl für weniger Spritzer, kontrollierte Lichtbogenführung und saubere Schweißnähte.
Ein Inverter mit Synergiekennlinien im Bereich von 150 bis 200 A und 230 V Anschluss ist für die meisten Hobby- und Werkstattanwendungen ideal.
Eine Wasserkühlung lohnt sich vor allem bei längeren Schweißarbeiten ab etwa 250 bis 300 A. Für viele Anwendungen reicht ein luftgekühltes Gerät völlig aus.
Ja. Dafür benötigst du Argon als Schutzgas, geeignete Drahtführungen und Aluminium-Schweißdraht. Ein Pulsgerät sowie ein Spool-Gun- oder Push-Pull-Brenner erleichtern die Verarbeitung.
Passendes Zubehör findest du in unseren Kategorien MIG/MAG-Brenner und tions/verschleissteileVerschleißteile.
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